Brandschutz - Planung und Betreuung

Erstellen von Feuerwehreinsatzplänen

Feuerwehreinsatzpläne sind schnell erfassbare Informationen und Orientierungshilfen für Feuerwehrleute und Rettungsmannschaften.

Sie müssen vorhanden sein in Schulen, Krankenhäusern und Beherbergungsstätten mit mehr als 60 Plätzen, in Schutzobjekten, für die ein Feuerwehreinsatzplan behördlich angeordnet wurde, sowie für die nach FwDV 500 (Feuerwehr-Dienstvorschrift 500) Punkt 1.2.2.2 festgelegten Gefahrengruppen II und III.

Die Erstellung dieser Brandschutzpläne unterliegt der DIN 14095. Darüber hinaus gelten die Richtlinien der zuständigen Brandschutzdienststellen bzw. der örtlichen Feuerwehren und werden durch uns mit diesen abgestimmt.
Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden unumgänglich, um die speziellen Anforderungen, die oft über die DIN 14095 hinaus gehen, entsprechend zu berücksichtigen und somit eine zügige Freigabe durch die Feuerwehr zu erwirken. Feuerwehrpläne bestehen in der Regel aus einem Übersichtsplan sowie Detail- und Geschossplänen und einem schriftlichen Teil, dem sogenannten Erfassungsbogen. Je nach Nutzung des Gebäudes können in Sonderfällen aber auch weitere Pläne wie z.B. Löschwasserrückhaltepläne gefordert werden. Welche Pläne zur Ausführung kommen, obliegt der zuständigen Brandschutzdienststelle.

Die Feuerwehrpläne sollten hier zum Einsatz kommen:

  • Objekte mit außergewöhnlicher Brandempfindlichkeit
  • Objekte mit hilfsbedürftigen Personen
  • Objekte mit Menschenansammlungen
  • Museen und Baudenkmäler
  • Objekte bei denen durch Nutzung oder Bauweise mit besonderen Gefahren zu rechnen ist
  • Objekte mit nicht ausreichender Löschwasserversorgung
  • Objekte, bei denen falsche taktische Entscheidungen im Notfall wahrscheinlich sind (durch schwer erkundbare Eigenschaften der Bauart und Nutzung)

Nur aktuelle Feuerwehreinsatzpläne können im Ernstfall helfen. Daher sind die Feuerwehrpläne stets auf dem aktuellsten Stand zu halten. Die Feuerwehreinsatzpläne müssen bei der zuständigen Gemeinde- bzw. Ortsfeuerwehr hinterlegt werden. Ein weiterer Feuerwehrplan muss beim Schutzobjekt (zuständiger Pförtner, Hausmeister, Brandmelderzentrale etc.) hinterlegt sein.
In den Feuerwehrplänen müssen aufgenommen werden: Einrichtungen für die Feuerwehr wie z.B. Blitzleuchte, FIZ, etc., Hauptabsperreinrichtungen für Strom, Gas und Wasser sowie Einspeisungsmöglichkeiten für Löschmittel und Löschanlagen sowie freiliegende Rohrleitungen und Rohrbrücken. Außerdem sind Feuerwehrzufahrten sowie Löschwasserentnahmestellen in Feuerwehreinsatzpläne zu verzeichnen. Besondere Gefahrenstellen wie z.B. Transformatoren und ähnliches müssen eingetragen werden.

Die junghanns gmbh bietet folgende Leistungen zur Erstellung der Feuerwehreinsatzpläne:

  • Objektanalyse vor Ort anhand der Grundrisszeichnungen
  • Feststellen der feuerwehrrelevanten Einrichtungen und Gefahrenschwerpunkte
  • Erstellen von Entwurfszeichnungen der Feuerwehrpläne
  • Führen von Abstimmungsgesprächen mit den zuständigen Feuerwehrdienststellen
  • Fertigstellen der Entwurfszeichnungen der Feuerwehrpläne
  • Erstellen von Pausen der Feuerwehreinsatzpläne in laminierter Ausführung
  • Erzeugen von gängigen Datenformaten auf einem Datenträger
  • Weiterleiten der Pausen und Datenformaten an die zuständige Feuerwehrdienststelle

Außerdem erhalten Sie gerne Unterstützung, wenn Sie Fragen zum Thema Feuerwehrpläne oder DIN 14095 haben, oder eine ausführliche Beratung wünschen.